Wo MuayThai draufsteht, sollte MuayThai drin sein!

Dieses Motto hat sich der MuayThai Bund Deutschland (MTBD) groß auf die Fahnen geschrieben.

Als ältester und größter deutscher Fachverband für die Kampfsportart aus Thailand hat sich der MTBD es sich zur Aufgabe gemacht, die Anhänger dieses Sports unter einer Flagge zu vereinen.

Fairplay ist dabei einer der wichtigsten Pfeiler, auf die sich die Arbeit seiner Mitglieder stützt.mtbdlogo

Tradition, Leistung, Ehre und Respekt

bilden weitere Standbeine des nationalen aber internationalen Engagements.

In ganz Deutschland gibt es unzählige Clubs und Schulen. Doch trotz der ehrgeizigen Ziele des Dachverbands sind wir leider noch nicht

„One World, One MuayThai“

Streitigkeiten aller Art haben bisher zu einer Uneinigkeit geführt, die kein Sportler anstrebt und die nicht Ziel eines zielorientierten Athleten oder seiner Förderer sein sollte.

Die Förderung der Sportler und des Sports, sowie die Verteidigung seines Rufs, sind allerdings Ziele, die wir alle verfolgen. Ziele die uns einen….sollten.

In den letzten Monaten hat der Verband große Schritte getan. Viele neue Sportclubs haben sich ihm bereits angeschlossen und verfolgen nun doch gemeinsam ein Ziel. Und es geht weiter…

Ein Schritt in Richtung höhere Professionalität war dabei die Aufsplittung in Landesverbände. Eine Tatsache, die sich bei anderen großen Verbänden anderer Sportarten schon vor Jahren durchgesetzt hat.

In meiner Region ist es der MTB- nrw, der MuayThai Bund Nordrhein Westfalen, der seine Arbeit zur Förderung des Sports aufgenommen hat.mtbnrwlogo

Die Vorteile für Mitglieder sehen so aus, dass die Landesverbände in die jeweiligen Landessportbünde und den Deutsch Olympischen Sportbund aufgenommen werden können. Das bedeutet nicht nur Förderung des einzelnden Sportlers, sondern auch finanzielle Unterstützung der Clubs und Vereine im gesamten Bundesland.

Landespräsident NRW ist René Müller, er betreibt das „Bodyguard Bergneustadt“.

Dieses war zuletzt am 26.09.2015 wieder Austragungsort der Landeskadersichtung NRW.

Die Landeskader-Termine sollen nicht nur dazu dienen, einen entsprechenden Kader für Wettkämpfe und Turniere aufzubauen, sondern bieten Technik-Lehrgänge, Seminare und Trainingseinheiten für jeden, der sich fortbilden will.

Darüber hinaus sind diese Termine perfekt um sich gegenseitig kennenzulernen. Kontakte zu knüpfen, sein „Netzwerk“ zu erweitern. Wechselnde Seminarleiter sind der Garant für viele neue Techniken und Trainngsmethoden, von denen nicht nur die Sportler sondern auch Trainer und Clubleiter profitieren.

Dier Termine sind kostenlos und offen für alle Clubs, E-Mail Anmeldung (info@muaythaibund-nrw.de) ist allerdings vorab erforderlich.

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Am 26.09.2015 war es  Dietmar Berg – vom Fighter’s World Gym e.V. – Landesleistungszentrum Ruhr, der den Teilnehmern diesmal nicht nur zum Technik-Repertoire, sondern auch zu koordinativen Fähigkeiten auf den Zahn fühlte.

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Ich war, wie die Male zuvor, wieder mit von der Partie und wollte mir die Chance auf neue Techniken, Korrektur und Training nicht entgehen lassen.

Die meisten Bewegungen waren den Teilnehmern und mir schon bekannt und konnten zufriedenstellend absolviert werden. Dann kamen allerdings für mich neue Übungen, oder zumindest Abwandlungen die ich so in der Form noch nie probiert hatte.

So zum Beispiel eine Rückwärtsrolle aus der klassischen Fallschule, allerdings mit Abrollen über Brust und Hüfte, anstatt direkt auf den Füßen zu landen…

„Dragon Walks“ (so kenne ich die Übung! 😛 ), Auf allen Vieren (durchgestreckte Beine) laufen, Spinnengang oder auf dem Allerwertesten durch`s Gym bewegen…

..hierbei kamen die ersten schon ordentlich ins Schwitzen. Nicht nur sind diese Übungen allesamt ein tolles Ganzkörpertraining ohne Gewichte, sie fordern ausserdem noch ein gewisses Maß an Körperbeherrschung und -physisches Verständnis.

Kurz gesagt: Man sollte wissen, was der eigene Körper da überhaupt macht! 😛

Grundlagen-Fitness und Leichtathletik waren aber nicht das Einzige, was wir in Eigen- und Partnerarbeit kontrollieren und korrigieren durften.

Absolute Grundschule im Kampfsport, wie die Kampfstellung und Grundbewegung, waren diesmal Hauptaugenmerk. Und ausnahmslos jeder hatte hier an sich zu arbeiten! Was selbst minimale Korrektur der Fußstellung bewirken kann, bekam ich am eigenen Leib zu spüren.

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Profis machen es vor, aber nur wenige „Breitensportler“ halten sich daran auch mal wieder „back to basic“ zu gehen und diese Grundschule zu trainieren.

Bei geringer Teilnehmerzahl diesmal halfen die anwesenden Trainer, u.a. René selbst und Frederick Jungheim (Tai-Kien Aachen), tatkräftig mit und sorgten für insgesamt ein hohes Trainingsniveau.

Ob du dich selbst einigermaßen „gut“ mit deiner „Grundschule“ auseinandersetzt, kannst du ganz schnell selbst prüfen!
Schonmal was von

 

– Passgang

 

– Diagonalgang

 

– Fintierschritt

etc… gehört? Auch schon ausprobiert? 😉

 

Wie genau wird eigentlich die Faust bei einem Kopfhaken gehalten?

Was macht dein rechter Fuß dabei?

Wie geht das Ganze rückwärts?

Und warum ist „Abknicken“ bei einem Aufwärtshaken eigentlich falsch?

Fragen, über die sich nur wenige Kampfsportler und Kämpfer Gedanken machen.

Um weiterzukommen sollte man sich allerdings genau DAMIT befassen!

Ich kann nur jedem Empfehlen, solche Lehrgänge mitzumachen und Chancen zu nutzen, so oft sich entsprechende Gelegenheiten ergeben!

Beim MTBnrw gibt’s geballtes Know How – zum Nulltarif!

Klingt komisch? Is‘ aber so!

Schau einfach mal hier vorbei oder besuche den Verband auf facebook!

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„Indy“

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Indy
Indy
Indy ist MuayThai Kämpferin & passionierte Backpackerin aus Deutschland, arbeitet selbständig als "Sport & Media Entrepreneur" und Blogger und hat ein Faible für ausgedehnte Fern-(Sport & Abenteuer-) Reisen.

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