7 Schritte zum Ziel!

2018 läuft, Pläne sind geschmiedet, Ziele gesetzt… dann kann’s ja losgehen…

Nachdem ich meine Vorbereitungen abgeschlossen habe und mir darüber im Klaren bin, was mir meine Ziele wert sind, geht es jetzt an die Umsetzung.

Wir haben Ende der 3. Kalenderwoche und ich habe es nicht nur geschafft, meinen Sportplan zu beginnen, sondern hab’s auch direkt mal gnadenlos übertrieben.

Direkt von NULL auf HUNDERT – zweimal Training ab Tag… jopp… das geht nicht gut…hab ich gemerkt. Ok, also ’nen kleinen Gang zurück…

Draussen tobt ein Sturm und so nehme ich das als Gelegenheit, mir eine Strategie zum Erreichen meiner Ziele festzulegen.

Wie angekündigt, werde ich in diesem Jahr für so manches Ziel den höchsten Preis zahlen. So werde ich mir nie wieder einreden können, nicht wirklich alles gegeben zu haben. Naja… das hab‘ ich mir noch nie eingeredet… aber rein prophylaktisch halt..ne‘ 😛

Um Ziele zu erreichen, braucht es einen Plan. Oder sogar mehrere davon!

Kreativ wie ich bin, mache ich daraus

Die Z-I-E-L- Methode

Diese besteht erst einmal aus vier Schritten, die nötig sind, damit ich mich „auf den Weg“ machen kann meine Ziele zu erreichen.

Daraufhin folgen weitere drei Schritte, die meiner Meinung nach absolut wichtig sind und ohne die es erfahrungsgemäß nicht geht!

Schritt 1: Z – wie ZIEL

Zusammenfassen aller Pläne!

Ich persönlich habe meine Ziele nicht nur schriftlich zu Papier gebracht, ich habe mir auch noch ein Vision Board gebastelt, um regelmäßig in Bildern an meine Pläne erinnert zu werden.

Mein Vision Board ist eine einfache Pinnwand aus Kork, auf der ich ausgeschnittene Zeitungsbilder, Fotos und Illustrationen aufgepinnt habe. Die Pins haben den Vorteil, dass man Bilder auch mal austauschen oder verschieben kann. Regelmäßiges „Sortieren“ der visualisierten Ziele ist dabei auch eine Beschäftigung mit den eigenen Plänen. Hierbei können wir uns Mittel und Wege überlegen, diese zu erreichen.

 <– Hier gibt’s so eine Tafel! 😉

Schritt 2: In Frage stellen alter Gewohnheiten

Wenn es bisher nicht funktioniert hat, bestimmte Ziele zu erreichen, scheint irgend etwas schief zu laufen. Und sei es nur der eigene Schweinehund, der einen bei nasskaltem Wetter nicht die Laufschuhe anziehen lässt, um fitter zu werden! 😛

Live aus dem Sturm Friederike:

Öffentliche Verkehrsmittel stellen ihren Dienst ein. Kein Zug fährt. Die Busse stehen.

Aber ich will nach Hause!

Was tue ich?

Genau! Ich kümmere mich! Ich suche nach einem Weg! Eben weil der normale Weg gerade ausgefallen ist!

Wenn mir nun jemand sagt, Heimfahrt „is‘ heut‘ nich'“, stelle ich das in Frage und kümmere mich um Ersatz. So einfach ist das!

Was im Sturm funktioniert, funktioniert auch bei Zielsetzungen!

Wenn also alle Pläne stehen (Punkt 1 😛 ), sollte ich mir Gedanken machen, wie ich zu meinem Ziel komme!

Alte Gewohnheiten werden mir dabei wenig behilflich sein! Überall haben wir Fortschritt. Ob beim Sport im effektiven Training („viel hilft viel“ ist mittlerweile out!! ), beim Abnehmen, bei der Berufswahl oder nur bei Alltagsangelegenheiten.

Nichts ist so, wie es mal war!

Warum also sollte es dann bei meinen Zielen anders sein??

Aktuell „ziehe“ ich mir übrigens diese Bücher rein, um das Ganze etwas zu beschleunigen! Nach Timothy Ferriss geht das nämlich ganz schnell. Vielleicht nicht unbedingt in vier Stunden, aber deutlich schneller, als wir es GEWOHNT sind!!

Kleiner Tipp von mir, den ich selbst gerade nutze:

Hol dir eins der obigen Bücher als Hörbuch. Kostenlos!
(Psst… wenn du PRIME Mitglied bist, oder eine Prime Probe-Mitgliedschaft hast, bekommst du sogar drei Monate kostenlos!)

Schritt 3: Eliminieren von Störfaktoren!

Alles raus aus dem Kopf, was belastet und ablenkt!

Alles aus dem Weg, was einem im Weg steht!

Alles weg, was einen stört!

So… jetzt haben wir einen oder mehrere Pläne, diese zu Papier und sogar auf eine Pinnwand gebracht, haben alte Gewohnheiten in Frage gestellt und abgelegt. Jetzt arbeiten wir gerade an unseren neuen Gewohnheiten und an neuen Wegen, die uns schnellstmöglich und mit möglichst viel Effektivität ans Ziel führen! Toll!

Wäre da nicht…

Jetzt darfst du einmal innehalten und dich daran erinnern, was dich zuletzt von wichtigen Dingen abgelenkt hat.

Lass mich dir einmal folgende Sätze zum Vervollständigen geben:

Ich würde ______(dein Wunschziel)_______, wenn ich ____________________ .
Dafür habe ich keine Zeit, weil ________________________ .
Wenn nicht ________________________ wäre, dann könnte ich mehr _____________________ .
Ich kann nicht ____________________, dafür habe ich kein(-e) _____________________.

Ich könnte stundenlang so weitermachen. Na, hast du dich wiedererkannt??

Ich mich auch!

Einen Teil von diesem Handeln nennt man Prokrastination, oder zu deutsch: „Aufschieberitis“!!

Das ist das Vermeidungsmodul im Kopf, das uns an unserem Glück hindert!  [KLICK]

Die gute Nachricht: Damit bist du nicht allein! Das hat jeder! Und: du kannst es umgehen!

Dafür musst du eben die Störfaktoren eliminieren, die dich daran hindern, deine Ziele zu erreichen!

Auch hier hilft es, sich einmal hinzusetzen und zu Papier zu bringen, was dich alles so stört. Du wirst staunen, wie schnell das Blatt voll ist!

Schritt 4: Liberation!

Was für ein tolles Wort, oder? 😛

Li­be­ra­ti­on, die

Wortart: Substantiv, feminin
Gebrauch: veraltet
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯

Herkunft: französisch libération < lateinisch liberatio

Bedeutung: Befreiung, Entlastung, Erlösung

= Freiheit!

Dieses wunderschöne Wort beschreibt ganz genau, was wir zum Erreichen unserer Ziele benötigen! Freiheit!

Wir müssen uns von Dingen befreien, die uns beim Erreichen unserer Ziele hindern. (Punkt 3!!!!) Wir müssen uns von Dingen entlasten, die zwischen uns und unseren Träumen stehen.

Dazu gehört auch, dass wir gewisse Dinge vielleicht „outsourcen“, nicht immer zu allem „JA“ sagen und auch mal an uns selbst denken.

Auch wenn ich Gefahr laufe, dass das hier aussieht wie ein Artikel voller Werbung:
Mein derzeitiges Lieblingsbuch, in das ich mindestens einmal die Woche reinschaue:

Die Autorin will hier inspirieren, wie man sich Leute, Dinge und Umstände am Arsch vorbei gehen lässt, aber trotzdem nicht zum Arschloch mutiert.

Aus der Beschreibung:

Wie kleine Entscheidungen einen großen Effekt auf die Lebensqualität haben können.

In dem Moment, in dem wir frei sind das zu tun, was wir wirklich wollen, fühlt es sich an, wie eine Erlösung. Dann sind wir frei! Und dann sind wir auch schon auf halbem Weg angekommen!

= Z-I-E-L !

Schritt 5: TEAM!

Für alles, was ich erreichen will, brauche ich ein Team!

Ernsthaft! Kaum etwas auf der Welt schaffe ich allein, wenn es gut werden soll!
(ausser auf die Toilette gehen und Zähne putzen… das schaffe ich so gerade eben noch ganz alleine! 😛 )

Jeder von uns weiß, wie wertvoll jemand ist, der hinter einem steht!

Ob tatkräftige Unterstützung bei einem Projekt, ein Trainer, der das letzte aus einem herausholt, oder vielleicht nur hin und wieder ein guter Rat von einem Freund. Wir brauchen unser Umfeld, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren! Und dieses Umfeld, wie wir es auch zusammensetzen, ist unser TEAM!

Schritt 6: DISZIPLIN!

Dass man bei allem, was man erreichen will, auch selbst etwas tun muss, muss ich sicherlich nicht ausführlich erklären! 😛

Hintern hoch und los geht’s! Aus den bisherigen Schritten sollte klar sein, was nun zu tun ist!

Radikale Umsetzung von Schritt 1-5 ! 😛

 

Schritt 7: HERZ!

Zuerst wollte ich „SPASS“ als Punkt 7 aufführen. Denn bei allem Ernst sollte man sich und alles Drumherum nicht allzu ernst nehmen!

Im Ernst! 😛

Allerdings macht es eben nicht immer Spaß, seine Ziele wirklich zu verfolgen. Will ich Karriere machen und muss ich dafür morgens als chronischer Morgenmuffel schon um 5.00 Uhr aufstehen, macht das definitiv keinen Spaß! Will ich den nächsten Marathon in unter 4 Stunden laufen, macht die ein oder andere Laufeinheit GARANTIERT keinen Spaß! Man macht trotzdem weiter, wenn man (Punkt 5!) ein TEAM hat und (Punkt 6!!) die nötige Disziplin walten lässt! Wenn ich weiß, was mir mein Ziel wert ist und ich bereit bin den Preis zu zahlen, bleibe ich dran! Dann beiße ich mich fest! Auch ohne Spaß! Denn ich gebe alles! Mit Leidenschaft! AH!! Wort gefunden?? Ne, irgendwie auch nicht. Denn wenn ich (manchmal!) Spaß daran habe, meine Ziele zu verfolgen, so hat das nicht immer etwas mit Leidenschaft zu tun! Wenn ich für ein Ziel den Preis zahle, und sei er noch so hoch, tue ich das mit Fokus auf das, was am Ende als Belohnung für mich winkt! Ist das Leidenschaft?? Nur weil die hin und wieder Leiden schafft?!? 😛

Nein!

Aber es gibt da etwas, was dieses Gefühl beschreibt! Da muss es etwas geben! Wenn ich mit jeder Faser meines Körpers auf mein Ziel fixiert bin, es auch verfolge, wenn Spaß und Leidenschaft, Motivation und JA SELBST DIE DISZIPLIN gerade miteinander im Urlaub sind, dann ist da etwas, was mich in jeder Situation weitermachen lässt!

Wenn mein Herz wirklich für etwas schlägt, mache ich weiter! Immer weiter!

Und da haben wir’s!

HERZ!

Beinahe der wichtigste Punkt von allen, wenn ich ein Ziel erreichen will!

Ich muss mein Herz in mein Projekt stecken! Sonst ist es nicht meins!

Viele Menschen laufen Zielen und Träumen anderer hinterher. „Das will ich auch!“ – den Spruch kennen wir nur zu gut. Ich selbst habe diesen Satz auch schon oft ausgesprochen. Aber spätestens wenn die ersten Hürden kommen, die ersten Stolpersteine, hinterfragt man das was man tut. (Immer mal Punkt 2 vor Augen führen soll helfen! 😉 )

Ist das wirklich mein Ziel?

Ist das wirklich mein Traum?

Oder renne ich einem Bild hinterher, dem ich gerne jetzt im Moment entsprechen würde, was aber im Kern eigentlich so gar nicht zu mir passt?

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Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar und ein entsprechendes „Sternchen“ in der Bewertungsfunktion… 🙂

Nur so kann ich wissen, ob mein Gebrabbel auf „taube Ohren“ fällt, oder vielleicht doch das ein oder andere Nützliche dabei ist! 😉

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Indy
Indy
Indy ist MuayThai Kämpferin & passionierte Backpackerin aus Deutschland, arbeitet selbständig als "Sport & Media Entrepreneur" und Blogger und hat ein Faible für ausgedehnte Fern-(Sport & Abenteuer-) Reisen.

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